Grundschul-Standort in Neuenbeken gesichert

In seiner letzten Sitzung hat der Schulausschuss die Gründung eines Grundschulverbundes zwischen den beiden Grundschulen in Benhausen und Neuenbeken auf den Weg gebracht. Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 sollen beide Schulen einen Verbund bilden, in dem Neuenbeken dann Teilstandort wird, Benhausen wird Hauptstandort. Zudem haben beide Schulkonferenzen erklärt, spätestens zum 01.08.2015 an beiden Standorten Jahrgangsübergreifendes Lernen einführen zu wollen, um u.a. verschieden starke Jahrgänge besser ausgleichen und angemessene Klassengrößen erreichen zu können.

Viele Gespräche, Initiativen und Überlegungen sind nach fast 2 Jahren zu einem guten Abschluss gekommen. Christoph Quasten (CDU) bedankt sich bei allen Beteiligten in Schule und Politik: „Insbesondere die Zusammenarbeit mit Eva Kremliczek (SPD) habe ich als sehr zielführend wahrgenommen. Wenn es um Neuenbeken geht, müssen alle an einem Strang ziehen.“

 

Was bedeutet diese Lösung für Neuenbeken?

Diese Gründung eines Grundschulverbundes sichert den Grundschulstandort im Ortsteil. Alle Kinder des Dorfes können auch weiterhin hier in ihrem Lebensumfeld zur Schule gehen: Kurze Wege für kurze Beine. Aufgrund der gesunkenen Klassenstärken wäre der Bestand einer eigenständigen Grundschule akut gefährdet gewesen, eine Schließung unausweichlich.

Der Jahrgangsübergreifende Unterricht hat neben seinen pädagogischen Stärken auch den Vorteil, dass jedes Kind vor Ort weiterhin unterrichtet werden kann. Alternativ hätte dann entschieden werden müssen, ob der Grundschulverbund sich horizontal oder vertikal strukturiert. Vertikal bedeutet, dass zwar die Klassen 1-4 in jedem Ortsteil vorhanden wären, aber Kinder aus Benhausen die kleineren Klassen in Neuenbeken hätten auffüllen müssen. Bei einer horizontalen Gliederung wären die Klassen 1-2 in Benhausen, die Klassen 3-4 in Neuenbeken angesiedelt, so dass immer die Hälfte der Schule bzw. jedes Kind die Hälfte seiner Grundschulzeit mit dem Schulbus hätte fahren müssen.

Ergebnis von Gesprächen aller Beteiligten über Parteigrenzen hinweg

Diese horizontale Lösung lag schon im Dezember 2011 entscheidungsreif dem Schulausschuss vor, doch konnte die Beschlussvorlage in einer konzertierten Aktion gestoppt werden. Intensive Gespräche folgten mit Schulleitung, den Schulgremien und der örtlichen Politik, für die sich besonders Eva Kremliczek (SPD) und Christoph Quasten (CDU) engagierten. Spätestens nach einem Gespräch im Frühjahr 2012 mit dem Schulexperten des Landtags, Klaus Kaiser (CDU), war klar: Es geht nur ein Grundschulverbund mit Jahrgangsübergreifendem Unterricht.

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