Theateraufführung ein voller Erfolg

Jede Menge Ausreden mit Happy-End

Gelungenes Theaterwochenende der Neuenbekener Laienspielgruppe

Neuenbeken: Wenn die Neuenbekener Theatergruppe den Vorhang öffnet, ist ein äußerst unterhaltsamer Abend garantiert. Dies sah man auch an den drei bis auf den letzten Platz ausverkauften Aufführungen dieses Wochenendes. Kein Wunder: das gespielte Stück „Dem Himmel sei Dank“ von Bernd Gombold passte doch irgendwie zum Dorfleben, da die Neuenbekener Orgel bald renoviert werden soll. Alle Darsteller verkörperten ihre Rolle mit großer Leidenschaft. So spielte der Pfarrer Alfons Teufel, gespielt von Ferdi Pöppe, nachts mit Küster Johannes  Höll (Hubert Hinrichs) mit gezinkten Karten, um Geld für die Orgelrenovierung zu bekommen. Außerdem vermietete der Pfarrer die Zimmer  im Pfarrhaus.

 

Der Domkapitular mit Aerobiclehrerin Heidi

 

 

Ausgerechnet als die ersten Gäste zum Übernachten kamen, wurde die Pfarrgemeinde vom Domkapitular (Wilfried Fuchs) überrascht, der von den komischen Ereignissen gehört hatte, Hermine (Magdalene Schäfers) die Haushälterin des Pastors, versuchte alles zum Guten zu drehen indem sie immer wieder Ausreden erfand. So war die Praktikantin (Anja Lütkemeyer), die Nichte vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Frau Engel (Andrea Klette), nachher eine Verlobte und der Übernachtungsgast und heimliche Freund (Ulli Hoischen) der Praktikantinder Referent der Pfarrgemeinde und die Aerobik-Lehrerin (Sabine Pannenberg) die Sekretärin. Die Frau des Küsters (Irene Schwade) versorgte den Pastor und Domkapitular immer mit reichlich selbstgebranntem Schnaps. Als  dann noch der so schüchterne Hans Küsner (Gerald Rüngeler) und die „das ist mir ja so peinlich“- Heidemarie Rosenfeld (Angelika Lütkemeyer) zueinander gefunden hatten, war das Publikum am Toben.

Der Moderator des Abends Frank Krause verkündete, dass sich die Theatergruppe mit einer Spende an der Renovierung der Neuenbekener Orgel beteiligen wird.

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